Wie macht man Ramen? Fühlen Sie sich wie ein Einwohner Japans

Es ist nicht genau bekannt, wann Ramen nach Japan kam. Es gibt zwei Theorien, die den Ursprung dieser Suppe im Land der aufgehenden Sonne erklären könnten. Eine besagt, dass der mandschurische Gelehrte Shu Shunsui, der aus China nach Japan floh, dort begann, chinesische Suppe zu kochen. Die zweite Theorie besagt, dass Anfang des 20. Jahrhunderts chinesische Köche in Tokio einen Laden eröffneten, in dem sie „Shina Soba“ (chinesische Nudeln) verkauften, was die Grundlage für Ramen wurde. Heute findet man Ramen-Restaurants auf der ganzen Welt. Doch was ist Ramen eigentlich?

Was ist Ramen?

Ramen ist eines der bekanntesten Gerichte der japanischen Küche und hat seine Wurzeln in der chinesischen Kochtradition. Der Name „Ramen“ leitet sich vom chinesischen Wort „lamian“ ab, das sich auf handgezogene Weizennudeln bezieht. Neben den Nudeln besteht Ramen aus einer aromatischen Brühe, die mit verschiedenen Zutaten verfeinert wird.

Ramen-Suppe zubereiten

Die gehaltvolle Brühe, die im Grunde aus allen möglichen Zutaten zubereitet werden kann, hat weltweit die Herzen der Feinschmecker erobert. In einem traditionellen Ramen findet man neben den Nudeln oft Wakame-Algen, Moyashi (Sojasprossen), Chashu (dünne Scheiben gebratener Schweinefleisch), Nori-Algen, Frühlingszwiebeln und ein weich gekochtes Ei. Beliebte Zusätze sind auch Naruto-Maki (Fischpastenscheiben mit einer rosa Spirale in der Mitte).

Einfache Ramen-Rezeptur

Ramen kann auch Zutaten wie Daikon-Rettich, Mais oder Meeresfrüchte enthalten. Eine beliebte Variante ist Miso-Ramen mit fermentierter Sojabohnenpaste. Um die Brühe besonders aromatisch zu machen, kann man leicht angebrannte Karotten- und Sellerieschalen hinzufügen.

Es gibt verschiedene Ramen-Arten: den klaren und leichten Shio-Ramen, den kräftigen und cremigen Tonkotsu-Ramen, den intensiven Shoyu-Ramen und Miso-Ramen. Im Folgenden wird das Rezept für eine einfache Shio-Ramen-Version beschrieben.

Ramen-Nudeln selbst machen

Original-Ramen-Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Für die charakteristische Elastizität und Formfestigkeit beim Kochen sorgt Kansui – eine Mischung aus Natrium- und Kaliumcarbonat. Wenn Kansui fehlt, kann man Natron als Ersatz verwenden, das bei 120 °C im Ofen etwa eine Stunde lang erhitzt wird. Alternativ können auch Eiernudeln oder Udon verwendet werden.

Ramen zu Hause zubereiten

Ein einfaches vegetarisches Ramen-Rezept benötigt 2 Liter Gemüsebrühe, 150 g chinesische Mie-Nudeln, 30 g Mu-Err-Pilze, Karotten, Kohlrabi, 1 Esslöffel Misopaste, Sojasauce und Wakame-Algen. Für das knusprige Tofu 200 g geräucherten Tofu, Sesamöl, Sojasauce und Limettensaft.

Die Pilze mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen, abgießen und in Streifen schneiden. Die Karotte in Streifen schneiden, den Kohlrabi in Scheiben. Den Tofu in Scheiben schneiden und in Sesamöl, Sojasauce und Limettensaft anbraten. Die Brühe aufkochen, Misopaste und Sojasauce hinzufügen und umrühren.

Instant-Ramen im japanischen Stil zubereiten

Ein einfaches Gericht im Ramen-Stil ist Instant-Ramen. Diese Instant-Suppen wurden Ende der 1950er-Jahre von Momofuku Ando entwickelt. Sie bestehen aus getrockneten Nudeln und Gewürzmischungen, die man mit heißem Wasser übergießt. Die Suppe kann durch Zutaten wie geräuchertes Hähnchen, Frühlingszwiebeln oder weich gekochtes Ei verfeinert werden.

Buldak Hot Chicken Flavor Ramen

Für das scharfe Buldak Hot Chicken Flavor Ramen wird scharfer Geschmack mit Zutaten wie Hähnchen, Rindfleisch, Meeresfrüchten oder frischem Koriander kombiniert. Das Hähnchenfilet goldbraun braten, in Scheiben schneiden und zur Suppe geben.

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