Pflanzenmilch – die beliebtesten Sorten und Eigenschaften

Pflanzenmilch ist ein Getränk, das hauptsächlich aus Samen oder Nüssen hergestellt wird. Der Name suggeriert, dass es eine Alternative zur Kuhmilch ist, doch genau genommen handelt es sich um ein pflanzliches Getränk, das kein echtes „Milchprodukt“ ist. Es entsteht durch das Einweichen, Mahlen oder thermische Verarbeitung von pflanzlichen Produkten wie Reis, Hafer, Weizen, Dinkel, Soja, Mandeln, Haselnüssen, Cashews, Kokosnussraspeln, Sesam, Sonnenblumenkernen oder Hirse.

Pflanzenmilch für Kaffee, Müsli und Desserts – nicht nur für Menschen mit Laktoseintoleranz

Pflanzenmilch ist besonders für Menschen geeignet, die Schwierigkeiten mit der Verdauung von Laktose oder der Verträglichkeit von Kuhmilchproteinen haben, sowie für diejenigen, die restriktive Diäten einhalten, die auf Magen-Darm-Erkrankungen basieren. Auch Vegetarier, Veganer und Anhänger gesunder Ernährung greifen oft zu pflanzlichen Alternativen, da sie keine tierischen Produkte konsumieren.

Woraus besteht Pflanzenmilch?

Im Handel sind verschiedene Sorten von Pflanzenmilch erhältlich, wie Kokosmilch, Reismilch, Hafermilch, Nussmilch, Mandelmilch und Sojamilch. Die Wahl hängt oft vom eigenen Gesundheitszustand und persönlichen Geschmacksvorlieben ab. Wichtig ist dabei, auf die Inhaltsstoffe zu achten – vor allem auf die Menge an Süßungsmitteln, Aromen und Konservierungsstoffen. Die Zutatenliste sollte möglichst kurz sein, und der Anteil an Nüssen, Getreide oder Samen sollte entsprechend hoch sein.

Die Herstellung erfolgt aus wertvollen Zutaten, die sich positiv auf den menschlichen Körper auswirken. Während des Produktionsprozesses gelangen Vitamine, Mineralstoffe und andere wertvolle Substanzen in das Wasser, was die besonderen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Pflanzenmilch ausmacht. Zu den beliebtesten Sorten gehören Sojamilch, Hafermilch und Kokosmilch, die als besonders schmackhaft und vielseitig in der Küche gelten.

Die beliebtesten Sorten von Pflanzenmilch

Die beliebtesten Sorten von Pflanzenmilch umfassen:

  • Sojamilch – eine wertvolle Quelle für B-Vitamine, die das Nervensystem unterstützen. Empfohlen für Frauen in den Wechseljahren und als Milchalternative für Kaffee.
  • Kokosmilch – reich an gesunden Fettsäuren wie Linol-, Stearin-, Laurin- und Caprylsäure. Enthält zudem Vitamine C und K, B-Vitamine, Eisen, Phosphor, Natrium und Kupfer.
  • Reismilch – ideal für Allergiker, da sie nuss- und glutenfrei ist. Ihr natürlicher, leicht süßlicher Geschmack macht sie zur perfekten Wahl für Back- und Kochrezepte.
  • Hafermilch – reich an Eiweiß und Ballaststoffen und daher eine beliebte Pflanzenmilch für Personen auf Diät. Ideal zum Backen und Kochen.

Mandelmilch

Mandelmilch ist ebenfalls sehr beliebt. Sie ist reich an Kalzium und Eiweiß und weist einen milden, nussigen Geschmack auf, wobei sie deutlich kalorienärmer ist als Kuhmilch. Sie eignet sich gut für Menschen mit Laktoseintoleranz und passt hervorragend zu Kaffee oder Tee sowie zu Frühstücksflocken und Smoothies. Auch als Zutat für herzhafte Speisen wie Saucen und Marinaden ist sie gut geeignet.

Wie wird Pflanzenmilch hergestellt?

Pflanzenmilch lässt sich leicht zu Hause herstellen. Dazu werden Nüsse und Mandeln zunächst in Wasser eingeweicht. Nach dem Einweichen sollten die Samen und Körner gespült und zusammen mit Wasser in einem Mixer püriert werden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die Mischung wird dann durch ein Tuch in ein Glasgefäß gefiltert, und die übrig gebliebenen Feststoffe können als Füllung für Pfannkuchen, als Verdickungsmittel für Suppen und Saucen oder als Zutat für Gebäck, Haferbrei und Müsli verwendet werden. Reis muss vor dem Mixen gekocht werden. Selbst hergestellte Pflanzenmilch kann bis zu 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hafermilch

Hafermilch, die aus Haferkörnern hergestellt wird, hat eine milchähnliche Konsistenz und einen neutralen Geschmack. Sie enthält weniger Kalorien, Eiweiß und Fett als Kuhmilch, jedoch fast doppelt so viele Kohlenhydrate, von denen etwa 80 % Zucker sind. Ein besonderer Vorteil ist das Vorhandensein von Beta-Glucanen, die den Cholesterinspiegel im Blut senken.

Chia mit Kokosmilch

Mit Kokosmilch harmonieren Chiasamen besonders gut. Diese Samen enthalten mehr Omega-3-Fettsäuren als Lachs sowie eine hohe Menge an Kalzium, Kalium, Magnesium, Ballaststoffen und Eisen. Kokosmilch ist zudem reich an Mangan, Kupfer, Phosphor und Selen.

Für Chia-Pudding werden drei Esslöffel Chiasamen, 400 ml Kokosmilch aus der Dose und einige Esslöffel Zucker sowie Früchte nach Wahl (z.B. Mango, Himbeeren oder Erdbeeren) benötigt. Die Chiasamen werden mit Kokosmilch und Zucker gemischt und einige Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank quellen gelassen. Vor dem Servieren sollte der Pudding nochmals umgerührt und mit frischen Früchten garniert werden.

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