Tuchmaske selber machen – einfach & günstig
In diesem Artikel erfährst du, wie du mit wenigen Zutaten eine effektive Tuchmaske zu Hause herstellen kannst.
Koreanische Kosmetik hat viele Fans überzeugt – besonders Tuchmasken, die einfach anzuwenden sind und sichtbare Ergebnisse bringen.
Da gekaufte Masken oft teuer sind, ist die DIY-Variante eine preiswerte und wirksame Alternative.
So kannst du dir regelmäßig eine kleine Wellness-Auszeit gönnen – ganz ohne viel Geld auszugeben.

DIY: Tuchmaske selbst gemacht in nur 3 Schritten
Selbstgemachte Kosmetik ist längst kein Trend mehr, sondern fester Bestandteil vieler Pflegeroutinen. Mit wenigen Mitteln lassen sich hochwertige Produkte herstellen, die auf individuelle Hautbedürfnisse abgestimmt sind – ganz ohne unnötige Zusatzstoffe wie Silikone oder Parabene.
Gerade Tuchmasken, inspiriert von der koreanischen Beauty-Welt, erfreuen sich großer Beliebtheit. Um dir die regelmäßige Anwendung zu erleichtern – ohne den Geldbeutel zu belasten – zeigen wir dir, wie du in unter fünf Minuten deine eigene, wirksame Tuchmaske zaubern kannst. Günstig, natürlich und perfekt auf dich abgestimmt!
Wie kann man das Tuch für die Maske selbst herstellen?
Der kniffligste Teil beim Selbermachen einer Sheet-Maske ist das passende Material für die Tuchbasis zu finden. Zwar lassen sich leere Baumwollvliese in asiatischen Onlineshops bestellen, doch das nimmt ein wenig den Charme des DIY-Prozesses – besonders, wenn man gemeinsam mit Freundinnen einen gemütlichen Beauty-Abend plant. Wer sich den Aufwand sparen möchte, kann auch in Drogerien wie Hebe nach komprimierten Maskenpads Ausschau halten – sie sind oft preisgünstig und in praktischen Mehrfachpackungen erhältlich.
Eine einfache Alternative ist die Verwendung eines mehrlagigen Taschentuchs. Legt es sanft auf das Gesicht und markiert mit einem Stift die Stellen für Augen, Nase und Mund. Anschließend schneidet ihr die Öffnungen mit einer scharfen Schere aus – Perfektion ist hier nicht gefragt, Hauptsache, es passt grob zur Gesichtsform.
Ein weiterer origineller Trick ist die Nutzung von Reispapier – bekannt aus der asiatischen Küche. Diese runden Blätter findet man in vielen Supermärkten im Sushi-Regal. Um sie als Maske zu nutzen, teilt man sie mit einer Schere in vier Stücke. Am besten zieht man vorher mit einem dünnen Marker zwei sich kreuzende Linien auf das Papier und schneidet es dann entlang der Linien. Achtung: trocken ist Reispapier sehr brüchig – also mit Vorsicht behandeln!
Das mit Pflegeflüssigkeit getränkte Taschentuch wird direkt auf das Gesicht gelegt, wobei man darauf achtet, dass die Aussparungen richtig über Augen, Nase und Mund sitzen. Wird hingegen Reispapier verwendet, bringt man die einzelnen Segmente nach und nach auf – der erste Abschnitt bedeckt den rechten Wangenbereich sowie einen Teil der Nase, der zweite wird symmetrisch auf der linken Gesichtshälfte platziert, während die restlichen Stücke die Stirn und das Kinn abdecken.
Womit wird das Tuch getränkt?
Die selbstgemachte Sheet-Maske kann mit nahezu allen Inhaltsstoffen durchtränkt werden, die der Haut guttun. Eine Mischung aus grünem Tee und Honig wirkt pflegend, reinigend und feuchtigkeitsspendend. Ebenfalls empfehlenswert sind Rosenwasser, Reiswaasser, flüssiges Vitamin C, aufgestochene A+E-Kapseln, pflanzliche Öle, Aufgüsse aus Brennnessel oder Schachtelhalm sowie Teebaumöl. Besonders wirksam sind Kombinationen wertvoller Substanzen – wie etwa Sojamilch oder Naturjoghurt vermischt mit Zimt und Honig. Auch ein Hydrolat, angereichert mit ein paar Tropfen Vitamin B5 und einer kleinen Menge kolloidalem Silber, ist eine ideale Grundlage. Die Haut wird es danken!
Anwendung der fertigen Tuchmaske
Zum Befeuchten des Tuchs gibt es zwei einfache Methoden: Entweder legt man es direkt in eine Schale mit der vorbereiteten Lösung oder besprüht es gleichmäßig mit einem Spray aus einer Flasche mit Zerstäuber. Beide Varianten funktionieren gut – allerdings ist die erste eher für eine einmalige Anwendung gedacht. Sobald die Maske zu trocknen beginnt, kann sie lediglich mit etwas Thermalwasser nachbefeuchtet werden. Wer mehr Kontrolle über den Feuchtigkeitsgrad behalten möchte, sollte zur Sprühtechnik greifen, da so jederzeit nachdosiert werden kann. Optimal ist eine Einwirkzeit von etwa 20 bis 25 Minuten – so entfalten die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung.
Wie gefällt euch unser Tipp für selbstgemachte Sheet-Masken? Werdet ihr das DIY-Rezept zu Hause ausprobieren? Was würdet ihr am liebsten als pflegende Flüssigkeit wählen – etwas für unreine Haut oder doch eher eine feuchtigkeitsspendende Mischung? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit – und vielleicht stellen wir schon bald eine passende Anleitung für euch zusammen!


