Unsere TOP 5 umfasst die besten Browser, die sowohl auf Android, Windows als auch Linux hervorragend funktionieren. Wenn Sie nach mobilen Browsern suchen, könnte dies für Sie interessant sein: Der beste Browser für Android.
Ich möchte darauf hinweisen, dass wir alle Browser auf den Betriebssystemen Windows 11, Fedora Gnome und Cinnamon getestet haben. Für das Handy verwenden wir das Samsung Galaxy M34. Es ist zwar nicht das schnellste Modell, aber genau das macht es interessant, da es zeigt, wie sich ein Browser auf weniger leistungsstarker Hardware verhält. Ich habe keine synthetischen Tests durchgeführt. Die folgende Bewertung basiert auf meinen persönlichen Eindrücken und der täglichen Nutzung.

Chrome – universell für fast alle
Es ist eine der bevorzugten Wahlmöglichkeiten für Benutzer weltweit. Kein Wunder, dass die Chrome-Browser so beliebt sind. Er ist schnell, sicher und insgesamt hervorragend. Fast perfekt für Computer und Smartphones. Meiner Meinung nach gehört er zu den besten Browsern auf dem Markt.
Der Chrome-Browser funktioniert seit längerer Zeit einwandfrei, selbst auf Linux-Systemen. Ich kann ihn praktisch für jedes Betriebssystem empfehlen. Auch auf Android habe ich keinerlei Probleme mit seiner Leistung. Schließlich wird er von Google entwickelt, was eine ausgezeichnete Integration in ihr System gewährleistet.
Chrome ist jedoch nicht meine erste Wahl für Computer und Smartphones, und das aus mehreren Gründen. Vor allem fehlt hier eine Werbung-Blockierung, was mich persönlich von Chrome abgeschreckt hat. Ich verstehe Googles Ansatz, da das Unternehmen viel Geld durch Werbung verdient, aber ich bin nicht mit dieser Politik einverstanden. Hinzu kommt, dass eine beträchtliche Menge an Nutzerdaten gesammelt wird. Der Chrome-Browser ist nicht gerade bekannt dafür, die Privatsphäre der Nutzer zu wahren, um es vorsichtig auszudrücken.
Wenn du jedoch kein Interesse an solchen Aspekten hast, wirst du mit Chrome zufrieden sein, denn es ist eine großartige Lösung. Die Tage, in denen man behaupten konnte, Chrome sei langsam und speicherintensiv, sind längst vorbei. In den letzten Jahren hat Google hervorragende Arbeit geleistet, und Chrome läuft heute sehr schnell.
Ein Pluspunkt ist, dass Chrome eine sehr konservative Entwicklung verfolgt und keine revolutionären Änderungen einführt. Es bleibt schlicht und nahezu unverändert seit Jahren. Das ist für mich ein Vorteil, aber viele Menschen könnten dies als Nachteil ansehen, da Chrome eine Browser ist, der wenig Anpassungsmöglichkeiten bietet. Es gibt nicht viele Optionen zur Personalisierung.
Vorteile:
- Geschwindigkeit: Chrome wird allgemein als einer der schnellsten Browser auf Windows- und macOS-Systemen angesehen. Tests zeigen, dass Chrome die Konkurrenz in den meisten Geschwindigkeitstests übertrifft.
- Verfügbarkeit auf mehreren Plattformen: Chrome ist auf Computern mit Windows, Mac, Linux und Chrome OS sowie auf mobilen Geräten mit iOS und Android verfügbar. Dies macht es zur idealen Wahl für Nutzer, die mehrere Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen verwenden.
- Große Erweiterungsbibliothek: Chrome bietet Zugang zu einer riesigen Bibliothek an Erweiterungen, die es ermöglichen, den Browser nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen und seine Funktionalität zu erweitern.
- Synchronisierung von Daten zwischen Geräten: Chrome ermöglicht die Synchronisierung von Lesezeichen, Browserverlauf, Passwörtern und anderen Daten zwischen allen Geräten, auf denen der Benutzer angemeldet ist.
- Integration mit Google-Diensten: Da Chrome eng mit Google-Diensten wie Gmail, Google Drive und Google Kalender verknüpft ist, erleichtert dies die Nutzung dieser Dienste.
Nachteile:
- Datenschutz: Chrome wird von Google entwickelt, einem Unternehmen, das durch Werbung und das Sammeln von Nutzerdaten Geld verdient. Obwohl der Browser einige Datenschutzfunktionen bietet, sammelt er dennoch viele Informationen über seine Nutzer, wie z.B. Nutzer-ID, Geräte-ID, Standortdaten, Audioinformationen und viele andere.
- Geringere Sicherheit im Vergleich zu Firefox: Firefox gilt allgemein als sicherer als Chrome, da er mehr Funktionen zum Schutz der Privatsphäre und Sicherheit bietet. Beispielsweise blockiert Firefox das Mining von Kryptowährungen und verhindert das Fingerabdrücken des Browsers. Zudem speichert Firefox Passwörter lokal, während Chrome diese mit der Cloud synchronisiert.
- Probleme beim Verwalten von Tabs: Trotz der Einführung von Tab-Gruppierungsfunktionen kann Chrome immer noch unpraktisch sein, wenn viele Tabs gleichzeitig geöffnet sind.
- Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten der Benutzeroberfläche: Chrome bietet weniger Anpassungsoptionen für die Benutzeroberfläche im Vergleich zu einigen anderen Browsern, wie zum Beispiel Vivaldi.
Edge – Ein guter Kompromiss
Kürzlich bin ich wieder auf Windows 11 umgestiegen und habe dort Microsoft Edge verwendet. Doch nach weniger als einem Jahr habe ich es aufgegeben und bin wieder auf Linux mit Fedora gewechselt. Trotzdem bleibt Edge an erster Stelle, was einige vielleicht überraschen mag, da ich den vorinstallierten Firefox nicht benutze.
Edge ist ein schneller und funktioneller Browser, der viele Vorteile wie Geschwindigkeit, benutzerfreundliche Datenschutzwerkzeuge und KI-Integration bietet. Leider sammelt auch Edge weiterhin Nutzerdaten, und Windows zwingt die Verwendung des Browsers, was für einige abschreckend sein könnte.
Im Vergleich zu Chrome bietet Microsoft Edge einen besseren Datenschutz. Auch wenn der Browser diesbezüglich besser angepasst werden kann, dürfen wir nicht vergessen, dass hinter ihm ein ähnlicher technischer Gigant steht, der ebenfalls gerne auf Nutzerdaten zugreift. Wenn du dich also für Edge entscheidest, solltest du unbedingt alle datensammelnden Funktionen deaktivieren.
Edge ist im Grunde genommen ein Chrome mit leichten Verbesserungen. Er läuft genauso schnell und flüssig, bietet jedoch mehr Möglichkeiten, insbesondere auf Android. Vor einiger Zeit wurde die Möglichkeit eingeführt, Erweiterungen auch im Android-Browser von Edge zu installieren.
Ein weiteres Highlight ist der integrierte Schreibassistent, der es ermöglicht, Texte in einem bestimmten Stil, Ton oder Umfang zu verfassen. Dies ist besonders nützlich, wenn man längere E-Mails schreibt oder kurze Texte überarbeitet.
Ich schätze auch die „Drop“-Funktion, mit der man Texte und Dateien zwischen der Desktop-Version des Browsers und der mobilen App (und umgekehrt) übertragen kann. Eine ähnliche Lösung bietet der Opera-Browser unter dem Namen „Flow“. Dieses praktische Tool ist für mich von unschätzbarem Wert.
Darüber hinaus ist es von Vorteil, dass man Erweiterungen aus dem Chrome-Store nutzen kann. Das ist ein wertvolles Add-on-Quelle, da Erweiterungen für Chromium-Browser gut unterstützt und in erster Linie für diesen Browser entwickelt werden, was bei Firefox nicht immer der Fall ist.
Vorteile:
- Hervorragende Geschwindigkeit: Edge gehört zu den schnellsten Browsern auf Windows- und macOS-Systemen. In Geschwindigkeitstests schneidet er gleich oder sogar besser ab als Chrome.
- Transparente Datenschutz-Tools: Edge bietet benutzerfreundliche Datenschutz-Einstellungen, die den Nutzern eine einfache Verwaltung ihrer Daten ermöglichen. Die „Datenschutz- und Service“-Seite hilft dabei, die Einstellungen zu verstehen und anzupassen, während die „Website-Berechtigungen“-Seite eine detaillierte Kontrolle über die Aktionen einzelner Seiten bietet.
- Speichern von Websites als Apps: Mit Edge kann man Webseiten als eigenständige Apps herunterladen, die unabhängig von der Browseranwendung laufen. Dies ist besonders nützlich für webbasierte Anwendungen wie Google Docs oder Twitter.
- KI-Integration: Edge integriert KI-Tools wie Bing Chat und den Image Creator.
- Gute Synchronisierung zwischen Geräten: Edge synchronisiert Daten nahtlos zwischen Geräten, sodass man problemlos zwischen Computer, Telefon und Tablet wechseln kann.
- Integrierter PDF-Reader: Edge hat einen eingebauten PDF-Reader, der das Öffnen und Bearbeiten von PDF-Dateien erleichtert.
Nachteile:
- Windows zwingt zur Nutzung von Edge: Das Windows-Betriebssystem wird oft dafür kritisiert, dass es Edge auf verschiedene Weise als Standardbrowser durchsetzt.
- Hohe Systemanforderungen: Edge läuft nicht auf älteren Computern mit Prozessoren unter 1 GHz Taktfrequenz.
- Datensammlung: Trotz der transparenten Datenschutzoptionen sammelt Edge weiterhin Nutzerdaten wie Geräte-IDs, Browserverlauf und Diagnosedaten.
- Weniger Flexibilität als Vivaldi: Vivaldi bietet mehr Anpassungsoptionen für die Benutzeroberfläche als Edge.
Opera – Geschwindigkeit und Leichtigkeit
Opera ist eine interessante Wahl für diejenigen, die einen Browser mit integriertem VPN, sozialen Tools und Funktionen wie Flow suchen.
Die Opera-Browser zeichnet sich durch ihre Leichtigkeit und Geschwindigkeit aus und bietet alle wesentlichen Funktionen. Ein Nachteil ist jedoch das Fehlen von Erweiterungen in der Android-Version, obwohl die Werbeblockierungsfunktion dennoch gut funktioniert. Wenn ich einen Kritikpunkt nennen müsste, dann wären es die minderwertigen Erweiterungen zur Webseitenübersetzung.
Für Linux-Nutzer kann ich Opera jedoch nicht empfehlen. Ich hatte viele Probleme damit auf Fedora Gnome und Cinnamon. Obwohl das Fehlen der polnischen Sprache während der Installation einfach zu beheben war, gab es Schwierigkeiten beim Abspielen von Inhalten auf bestimmten Streaming-Plattformen, die ich nicht lösen konnte. Beispielsweise war es mir nicht möglich, Inhalte auf Canal+ Online anzusehen – ein bekanntes Problem von Opera unter Linux, das ungelöst bleibt.
Opera funktioniert jedoch perfekt auf Windows und noch besser auf Android. Meiner Meinung nach ist es 2025 einer der schnellsten und leichtesten Browser, zumindest erscheint es so, da ich keine Benchmarks durchführe. Das ist mein persönlicher Eindruck.
Allerdings habe ich eine Sorge: Wenn es um Anwendungen und Software geht, bin ich etwas konservativ. Ich mag keine drastischen Veränderungen, und Opera neigt dazu, radikale Neuerungen einzuführen. Ein Beispiel dafür ist die aktuelle Version des Browsers. Obwohl bereits vor einiger Zeit signifikante Änderungen vorgenommen wurden, gibt es keine Garantie, dass die Entwickler nicht noch weitere Umstellungen vornehmen werden.
Ein kleiner Pluspunkt ist der AI-Assistent Aria, der manchmal nützlich ist, besonders bei der Übersetzung von Webseiten. Wie bereits erwähnt, sind die Erweiterungen zur Übersetzung in Opera von schlechter Qualität, aber Aria hilft, indem er Textübersetzungen ermöglicht. Weitere Funktionen dieses Assistenten sind für mich jedoch nicht wirklich notwendig.
Vorteile:
- Integriertes VPN: Opera bietet einen eingebauten VPN-Client, was unter den Browsern selten ist. Es gibt eine kostenlose Version mit eingeschränkten Funktionen (3 Standorte) und eine kostenpflichtige VPN Pro-Version mit vollständigem Zugriff auf Server und Funktionen.
- Soziale Tools: Opera bietet in der Seitenleiste Schnellzugriffe auf beliebte soziale Anwendungen wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram.
- Überprüfung aller Seiten: Opera überprüft die Vertrauenswürdigkeit der besuchten Seiten, was die Sicherheit beim Surfen erhöht.
- Content-Sharing-Funktionen: Die „My Flow“-Funktion von Opera erleichtert das Teilen von Inhalten zwischen der mobilen und der Desktop-Version des Browsers. Nutzer können problemlos Links, Notizen und Dateien austauschen.
- AI-Assistent Aria: Opera integriert den KI-Assistenten Aria, der auf OpenAI basiert. Aria ermöglicht Textübersetzungen, Ideenfindung, Inhaltserstellung und Zusammenfassungen.
- Benutzerfreundliches Design: Opera besticht durch ein ästhetisches und benutzerfreundliches Interface.
Nachteile:
- Datenschutz und Sicherheit: Trotz des eingebauten VPNs und der Sicherheitsfunktionen gibt es Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Opera gehört einem chinesischen Unternehmen und verdient hauptsächlich durch Werbung. Das bedeutet, dass Opera Nutzerdaten verfolgen und potenziell verkaufen könnte.
- Geschwindigkeit: Opera ist nicht der schnellste Browser auf dem Markt. In Geschwindigkeitstests landet sie meist im Mittelfeld, hinter Chrome oder Safari.
- Probleme bei der Anzeige von Seiten: Es kommt vor, dass Opera einige Seiten nicht korrekt darstellt. Ich habe diese Probleme jedoch nur auf Linux erlebt.
- Seltenere Updates: Opera wird weniger häufig aktualisiert als beispielsweise Chrome, was sich negativ auf Sicherheit und Leistung auswirken könnte.
Firefox – der gute alte Freund
Firefox ist eine ausgezeichnete Wahl für Nutzer, die Wert auf Privatsphäre, Sicherheit und Anpassungsfähigkeit legen. Dennoch sollte man sich der Nachteile bewusst sein, wie etwa des hohen Speicherverbrauchs und der geringeren Geschwindigkeit im Vergleich zu anderen Browsern.
Es stimmt, Firefox zählt nicht zu den schnellsten Browsern. Besonders wenn Google-Dienste genutzt werden, fällt die Leistung hinter Chrome zurück – was auch wenig überraschend ist, da Google seine Seiten natürlich auf die eigene Browser-Engine optimiert.
Noch vor einiger Zeit war Firefox meine bevorzugte Wahl, insbesondere auf Linux. In dieser Konfiguration arbeitet Firefox besonders gut. Er läuft schnell und reibungslos und bietet eine der besten Integrationen für Linux-Systeme.
Auf Windows jedoch lässt die Videoqualität auf einigen Streaming-Plattformen zu wünschen übrig. Zudem gibt es auf Android Probleme mit dem Passwortmanager, besonders die Autovervollständigung von Benutzernamen und Passwörtern funktioniert oft nicht korrekt. Die Liste der gespeicherten Passwörter ist ebenfalls fehleranfällig und lässt sich schwer handhaben.
Ein großer Vorteil der Android-Version von Firefox ist die Vielzahl an verfügbaren Erweiterungen. Besonders die Werbeblockierung funktioniert hervorragend. Ebenso ist die Offline-Übersetzungsfunktion für Webseiten auf der Desktop-Version eine nützliche Funktion.
Allerdings sollte man bei Firefox auch mit Darstellungsproblemen auf einigen Webseiten rechnen. Diese sind selten, jedoch gab es speziell bei einem für mich wichtigen Service Probleme. Bei den meisten großen Websites habe ich jedoch keine solchen Mängel bemerkt. Kleine oder weniger bekannte Seiten könnten unter Umständen Probleme bereiten.
Ein weiteres Problem betrifft die Erweiterung von Nord Pass. Falls du diesen Passwortmanager verwendest, solltest du wissen, dass die Autovervollständigung in Firefox nicht funktioniert. Die Entwickler sind sich des Problems bewusst und arbeiten an einer Lösung.
Ja, Nord Pass bietet eine eigene App an, die die Erweiterung theoretisch ersetzen könnte. Aber auch mit dieser App gab es auf Fedora-Probleme, wie ständige Fehler, die das Programm schlossen und mich dazu zwangen, mich erneut anzumelden. Dies führte mich dazu, auf Microsoft Edge umzusteigen.
Vorteile:
- Privatsphäre: Firefox wird für seine Datenschutzfunktionen geschätzt, einschließlich der Blockierung von Skripten, der Verhinderung von Tracking und dem Schutz vor Browser-Fingerprinting.
- Anpassungsfähigkeit: Firefox bietet eine breite Palette an Anpassungsmöglichkeiten, sowohl in Bezug auf das Design als auch die Funktionalität. Nutzer können aus vielen Themes, Erweiterungen und Plugins wählen.
- Geschwindigkeit und Leistung: In den letzten Jahren wurde Firefox in Bezug auf Geschwindigkeit und Effizienz stark verbessert. Selbst auf älterer Hardware läuft er flüssig.
- Sicherheit: Der Browser bietet viele Sicherheitsfunktionen, darunter Schutz vor Malware und Phishing sowie Popup-Blockierung.
- Open-Source-Code: Firefox ist eine der wenigen beliebten Browser mit Open-Source-Code, was bedeutet, dass der Quellcode öffentlich zugänglich und überprüfbar ist.
- Erweiterungen auf Android: Firefox ist unter den Android-Browsern führend, wenn es um die Unterstützung von Erweiterungen geht. Wer Erweiterungen auf einem Android-Browser möchte, kommt an Firefox nicht vorbei.
Nachteile:
- Hoher Speicherverbrauch: Besonders wenn viele Tabs geöffnet sind, kann Firefox eine erhebliche Menge an RAM verbrauchen.
- Langsamere Geschwindigkeit im Vergleich zur Konkurrenz: Auch wenn Firefox schnell ist, hinkt er in Performance-Tests oft hinter Chrome und Safari hinterher.
- Weniger Erweiterungen als Chrome: Firefox bietet weniger Erweiterungen als der Chrome-Browser.
- Privatsphäre-Einstellungen müssen konfiguriert werden: Obwohl Firefox standardmäßig einen guten Schutz der Privatsphäre bietet, müssen Nutzer manuell bestimmte Funktionen wie Telemetrie deaktivieren, um ihre Privatsphäre weiter zu erhöhen.
Vivaldi – der wahre Alleskönner
Vivaldi ist ein faszinierender Browser, zu dem ich alle paar Monate zurückkehre. Früher habe ich ihn intensiv getestet, aber meiner Meinung nach bietet er einfach zu viele Funktionen. Zwar können viele dieser Optionen deaktiviert werden, was den Browser übersichtlicher macht, aber ich finde, dass eine Browser hauptsächlich zum Surfen im Internet da sein sollte und nicht als Ersatz für E-Mail-Clients oder andere Programme dienen muss.
Natürlich lassen sich viele der zusätzlichen Funktionen ausschalten, jedoch habe ich das Gefühl, dass die Entwickler sich zu sehr auf die Implementierung zahlreicher Neuerungen konzentrieren, anstatt die Leistung der mobilen App zu verbessern. Diese ist leider recht träge und wirkt schwerfällig.
Auf Windows- und Linux-Systemen funktioniert Vivaldi ausgezeichnet, jedoch konnte ich ihn auf meinem Samsung Galaxy M34 nicht richtig nutzen. Im Vergleich zur Konkurrenz schneidet er hinsichtlich der Geschwindigkeit schlecht ab. Es ist nicht der langsamste Browser auf dem Handy, da Samsung Internet noch langsamer ist, aber er lässt sich dennoch nicht flüssig bedienen. Schade, da es sich um eine wertvolle Software handelt, die eigentlich Anerkennung verdient.
Vorteile:
- Hohe Anpassbarkeit: Vivaldi ermöglicht es den Nutzern, nahezu jeden Aspekt des Browsers zu personalisieren, von der Optik bis hin zur Navigation. Man kann Themen ändern, die Position von Tabs und Werkzeugleisten anpassen und sogar Tastenkürzel sowie Mausgesten konfigurieren.
- Phishing-Schutz: Vivaldi schützt vor Phishing-Angriffen, indem es Nutzer vor verdächtigen Webseiten warnt.
- Daten-Synchronisation: Der Browser ermöglicht es, Daten wie Lesezeichen, Verlauf und Passwörter zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren.
- Unterstützung für Chrome-Erweiterungen: Da Vivaldi auf der Chromium-Engine basiert, haben Nutzer Zugang zu einer großen Auswahl an Chrome-Erweiterungen.
- Praktische Funktionen: Vivaldi bietet Funktionen wie das Stapeln von Tabs, um mehrere offene Seiten effizient zu verwalten. Auf mobilen Geräten und Tablets ist es möglich, zwei Tabs gleichzeitig anzuzeigen.
Nachteile:
- Geschwindigkeit: Vivaldi gehört nicht zu den schnellsten Browsern auf dem Markt.
- Speicherverbrauch: Der Browser kann eine beträchtliche Menge an RAM verbrauchen, vor allem wenn viele Tabs geöffnet sind oder mehrere Erweiterungen laufen.
- Leistungsprobleme: Die hohe Anpassbarkeit kann auf älteren oder leistungsschwächeren Geräten zu Performance-Problemen führen, sowohl auf Desktops als auch auf mobilen Geräten.
Welche ist der beste Internetbrowser?
Für mich ist der beste Browser Microsoft Edge, unabhängig davon, ob ich Windows, Linux oder Android benutze. Ich habe zwar darüber nachgedacht, Chrome oder Firefox zu nutzen, doch die fehlende Werbeblockierung in Chrome und das nicht funktionierende Nord Pass-Addon in Firefox haben mich davon abgehalten.
Wer jedoch kein Nord Pass nutzt und auf Linux arbeitet, wird wahrscheinlich mit Firefox zufrieden sein, denn auch ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. In diesem Fall ist es definitiv eine ausgezeichnete Wahl, vielleicht sogar eine der besten. Chrome landet für mich auf dem dritten Platz, weil es keine integrierte Werbeblockierung bietet. Trotzdem schätze ich den Beitrag von Google zur Weiterentwicklung von Browsern und die schlichte Eleganz dieses Browsers.
Wie sieht es bei euch aus, welcher Browser ist für euch der beste? Ich weiß, dass nicht alle verfügbaren Browser in diesem Vergleich enthalten sind, aber ich habe nur die beschrieben, die ich über längere Zeit hinweg getestet habe. Browser, die ich nur für ein paar Tage ausprobiert habe, wurden nicht berücksichtigt. Jeden der oben genannten Browser habe ich mindestens einen Monat lang verwendet. Mit Firefox, Edge, Chrome und Opera habe ich mehrere Monate verbracht. Vivaldi habe ich nach einigen Wochen aufgrund von Leistungsproblemen auf meinem Handy aufgegeben.


